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Ahnenforschung – auf der Suche, woher wir kommen!

Ahnenforschung wird auch als Genealogie bezeichnet und hat ihren Ursprung in der griechischen Sprache. Genealogie setzt sich aus geneá (Abstammung) und lógos (Lehre) zusammen.

Was ist Ahnenforschung genau?

Dieser Forschungszweig beschäftigt sich mit den Verwandtschaftsverhältnissen zwischen verschiedenen Personen.

Da sie keine eigene Disziplin ist, arbeitet sie mit anderen Feldern zusammen: Dazu gehören die Chronologie (Zeitrechnung), die Numismatik (Münzkunde) und die Paläografie (Schriftkunde) sowie andere.

Ziel dieser Forschung ist es, die verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen den einzelnen Menschen herauszufinden und die biologischen Zusammenhänge zu erkennen.

Meist beginnen Forscher beim letzten Familienmitglied und verfolgen den Weg bis zum ersten. So können Zusammenhänge zwischen verschiedenen Familien oder auch Einzelpersonen klar dargelegt werden.

Wer sich für seine eigenen Vorfahren interessiert, kann entweder selbst mit seinen Forschungen beginnen oder sich spezielle Wissenschaftler mit ins Boot holen.

Oftmals ist es aber leichter, als Privatperson zu forschen, da gewisse Familienkonstellationen oftmals nicht nach außen getragen werden wollen.

Hier finden Sie noch weitere Infos dazu: https://www.spiegel.de/spiegel/genealogie-wie-hobbyforscher-nach-vorfahren-suchen-a-1148822.html.

Was sind die besten Tipps, wenn sich Interessierte auf die Suche nach ihrer Herkunft machen wollen?

Bei nahen Verwandten beginnen!

Der erste Schritt ist einer der wichtigsten – gehe zu deinen Verwandten und befrage sie nach dem Familienbaumstamm. Einen großen Vorteil haben Sie, wenn ihre Großeltern noch am Leben sind. Dank ihren Aussagen können Sie sich einen guten Einblick in die Vergangenheit werfen und weitere Verwandte ausfindig machen, die Ihnen wichtige Informationen geben können.

Für mehr Infos können Interessierte folgende Bücher lesen: https://www.ahnenforschung-sterk.de/buchliste-quellen/.

Alle wichtigen Informationen sorgfältig aufschreiben!

Es ist wichtig, dass Sie alle Notizen aufschreiben und sich vor allem wichtige Infos wie Geburts- oder Sterbedaten notieren. Auch die einzelnen Verhältnisse oder Namen von anderen Verwandten sollten aufgeschrieben werden. Falls noch Fotos vorhanden sind, können sie Ihnen dabei helfen, die Menschen wiederzuerkennen bzw. falls die Namen, der auf den Fotos abgebildeten Menschen unklar sind, können andere Verwandte zur Entschlüsselung beitragen.

Legen Sie viel Wert auf die Sammlung von Fotos, alten Artikeln, Briefen usw.!

Während Ihrer Forschung werden Sie sicherlich auf viele alte Erinnerungen stoßen. Alte Briefe, Zeitungsartikel oder auch Bücher, in denen gewisse Notizen vermerkt sind, können Ihnen bei den weiteren Schritten behilflich sein.

Hierbei ist es wichtig, dass nichts weggeschmissen wird und es für die weiteren Forschungen gesammelt werden sollte.

Häufig stehen auch in irgendwelchen Zeitungsartikel bestimmte Informationen, die zwar im ersten Moment als nicht relevant erscheinen, dann aber im zweiten Moment dennoch eine große Bedeutung haben.

Auswertung der Daten!

Im nächsten Schritt ist nun die Auswertung an der Reihe. Nachdem viele Informationen, Briefe, Artikel und wertvolle Erinnerungsstücke gesammelt wurden, muss nun alles ausgewertet werden.

Dieser Prozess ist richtig spannend, denn jetzt sind Sie der Forscher, der all die klitzekleinen Informationen, beiläufigen Bemerkungen über bestimmte Personen und alten Fotos in einen Zusammenhang bringen muss, um herauszufinden, wer Ihre Vorfahren waren.

Bei unklaren Informationen eventuell Ämter mit einbeziehen!

Falls Sie an einer Stelle hängen bleiben oder noch weitere Infos zu bestimmten Menschen haben möchten, dann können Sie sich an verschiedene Ämter wenden.

Es gibt verschiedene Register – die wichtigsten sind das Ehe-, das Geburten- und das Sterberegister – in denen verschiedene Informationen zu Ihren Vorfahren notiert sind.

Auch das Kirchen- oder das Staatsarchiv kann Ihnen bei der Nachforschung von bestimmten Unklarheiten behilflich sein.

Stammbaum erstellen!

Nun sind Sie beinahe am Ziel angekommen: Am Ende der Forschungsarbeit sollte das Ziel einen Forschungsbaum zu malen. Hier werden nun alle Ihre Vorfahren in richtiger Abfolge aufgezeichnet und notiert.

Fazit!

Ahnenforschung ist echt ein total spannendes Thema und je mehr man darüber liest, desto interessanter wird es.

Es ist völlig verständlich, wenn Sie mehr über Ihre Vorfahren erfahren möchten und es auch Ihr gutes Recht ist, Forschungen anzustellen.

Beginnen Sie bei Ihrer Verwandtschaft und arbeiten Sie mithilfe von alten Dokumente, Artikeln usw. weiter, bis Sie endlich Ihren Stammbaum aufzeichnen können.

Sind Sie mit ihren Forschungen bis in den Norden Deutschlands gekommen und wollen dort Ihre Arbeiten fortsetzen, dann können Sie ein Büro in Hamburg mieten.

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