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Familienname Scherzinger

Der Name Scherzinger


Scherzer  1311 Scherczer Übername zum mittelhochdeutschen scherz 
Scherz, Vergnügen, Spiel
frühneuhochdeutsch scherzer 
Spaßmacher
                                                                                                                            Quelle: Bassermann, das große Familiennamenbuch
Der Name Scherzinger ist wie viele andere eine Herkunftsbezeichnung. namensgeber ist der kleine Ort Scherzingen, ca. 11 km von Freiburg im Breisgau entfernt am Fuß des Batzenbergs gelegen...Schon 1115 ist der Ort als Scercinger erwähnt und wird später Scercingen, schließlich Scherzingen.
                                  
Quelle: Walter Neutzling, Die Glashütten und Glasmacher in und am Rande des Warndts
Scherzing(er) Ortsname Scherzingen (Baden) – zum breisgauischen Scherzingen gehört 1439 Hans Scherzinger zu Radolfzell              (ZfGO XLVII, Mitt.81, u.a.)
Schörzingen (Würrtemberg).
Zum letzteren 1278 Bercht. dictus Schercinch zu Mülheim (Tuttlingen)
                                                                                    (ZfGO VI  419,420)   
                                                                                                                           Quelle:  Brechenmacher, Deutsche Sippennamen
                                                                                                                            Ableitendes Wörterbuch der deutschen Familiennamen

Scherzingen am Kaiserstuhl

In den Jahren 1973/74 schlossen sich die früher selbstständigen Gemeinden Ehrenstetten, Kirchhofen, Norsingen, Offnadingen und Scherzingen zur neuen Gemeinde Ehrenkirchen zusammen. Die ausgedehnte Gemarkungsfläche der Gemeinde Ehrenkirchen erstreckt sich von der Rheinebene (tiefster Punkt 215 m ü. NN.) über die Vorbergzone bis zu den Höhen des Schauinslandes in den Schwarzwald (höchster Punkt 916 m ü. NN.) hinein.
Alemannische Gräberfunde weisen ebenfalls auf eine frühe Besiedlung Scherzingens hin. Die erste urkundliche Erwähnung von Scherzingen stammt aus dem Jahre 1111. Der Ort hieß damals Scercingen. Von 1111 bis 1152 ist in Scherzingen ein Ortsadel bezeugt. Das Dorf gehörte im Mittelalter verschiedenen Adelsgechlechtern an, so der Herrschaft Staufen und der Oberlehensherrschaft der Üsenberger, den Markgrafen von Hachberg und dem Haus Österreich als Landesherren der Herrschaft Staufen. Von 1492 bis 1811 gehörte Scherzingen zur Gemeinde Pfaffenweiler. Das Dorf bewahrte bis heute sein altes, sehenswertes Ortsbild mit erhöht liegender Kirche inmitten des um sie gelegenen Kirchhofes

Das Scherzinger Wappen

zeigt in gespaltenem Schild vorne in Rot einen goldenen Kelch, hinten in Gold auf grünem Boden einen grünen Weinstock mit blauen Trauben. Der Weinstock gehört dem älteren Gemeindesiegel an, der Kelch soll an die frühere Zugehörigkeit zur Herrschaft Staufen erinnern.


Schörtzingen Württemberg     

Schörzingen ist der einzige Ortsteil der Stadt Schömberg in reizvoller Lage am Fuße des geschichtsträchtigen Oberhohenberges (1011 m) am Rande der Schwäbischen Alb.

Am 1. September im 18. Regierungsjahr des Königs Karl" - 785 n.Chr. -, "als Pirithelo Graf war, schenkte Anshelm dem Kloster St. Gallen in den Dörfern Altheim und Holzheim" - beide sind abgegangene Siedlungen bei Schömberg - "31 Jauchert Ackerland und 14 Fuder Wiesland und dazu seinenWald in Lachen." Der Schenkungsakt wurde öffentlich im Dorf Schörzingen vollzogen: "Hactum in Scercingas villa publice", heißt es am Ende jener Urkunde.
St. Galler Schenkungsurkunde aus dem Jahre 785
- erste urkundliche Erwähnung Schörzingens
Schörzingen muß zu jener fernen Zeit, als es noch zur Scherragrafschaft gehörte, eine bedeutende Siedlung gewesen sein, denn bis zum Jahr 843 wird es in St. Galler Urkunden fünfmal genannt, öfter als irgendeine andere Siedlung weit und breit Nach dem päpstlichen Zehntregister (liber decimentionis) war Schörzingen im Jahr 1275 eine eigene Pfarrei. Jedoch gab es in Schörzingen vermutlich schon früher eine Pfarrei. Dies geht daraus hervor, daß drei Schenkungsurkunden an das Kloster St. Gallen vorhanden sind, die in der St. Galluskirche in Schörzingen unterzeichnet wurden.Schörzingen gehörte 1275 und in der Folgezeit zum Dekanat Ebingen. Seit 1415 sind in den Konstanzer Investiturprotokollen die Namen der Schörzinger Pfarrer verzeichnet, jedoch sind diese Namensverzeichnisse lückenhaft.
In der Zeit von 1470 bis 1727 weiß man über das kirchliche Leben wenig. Erst seit dem großen Brand im Jahre 1727 sind wieder genaue Aufzeichnungen vorhanden. In diesem Jahr brannten die Pfarrkirche, die Pfarrscheuer und das Kaplaneihaus ab. Von der Kirche blieben nur noch die Mauern stehen. Sie war ein Jahr später wieder notdürftig hergestellt und der Weihbischof Antonio weihte die Altäre. Fertiggestellt wurde das Gotteshaus erst 1740.

Scherzingen am Bodensee

Scherzingen liegt ca. 10km von Kreuzlingen, das ist die Schweizer Seite von Konstanz. Man muss von Konstanz Richtung Romanshorn fahren. 
Münsterlingen ist eine am Bodensee gelegene Gemeinde im Bezirk Kreuzlingen des Kantons Thurgau, Schweiz mit rund 2.500 Einwohnern.


Scherzingerhöfe im Schwarzwald


Geografische Verbreitung des Namens Scherzinger in Deutschland dargestellt mit GEOGEN 

ergänzende Informationen:

 
 
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