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In Aasen bei Donaueschingen gibt es am Haus des Malermeisters Emil Hall ein aufwendig gestaltetes Haus- und Familienwappen
Gebäude in Aasen
Das selbe Wappen wird von meiner großväterlichen Linie geführt
Wandbild Wappen Hall, Villingen
Hinweise zur Stiftung oder Eintragung in eine Wappenrolle sind bislang nicht bekannt. Ebenso fehlt eine Blasonierung oder Wappenbrief.
Zum Wappenbild gibt es auf einem "Beipackzettel" folgende Beschreibung:
Das Hall Wappen wurde von John W. Ward, Charleston S.C geprägt, aber ohne Erklärung oder Bedeutung. Also wurde die Wappenkunde von Francis J. Grant und Boutells Wappenkunde von C.W.Scott-Giles für die Erklärung herangezogen. Das Schild hat drei Kraniche in Gold und schwarz, womit Reichtum und Stand bezeichnet wird. das Winkeband ist silber, es beduetet das Dach eines Hauses oder Palastes. Der Helm ist durch eine Querstange geschlossen; dies bezeichnet einen waffenträger oder Adeligen welche entweder geschlossene Helme oder Visiere haben, wobei das Visier geschlossen und der Helm seitlich gedreht ist. Der Helmschmuck ist ein Kranich der auf einem Bein steht und in der anderen Klaue einen Stein hält. Dadurch ist ausgedrückt, dass er "auf wache steht" denn wenn er einschlafen würde, müsste er selbst durch das Fallen des Steines aufwachen. der Kranich steht auf einem grünem Nest, was übernatürliche oder magische Kräfte bedeutet. Die Helmdecke ist ein geflochtener gedrehter Schal, möglicherweise die Gunstbezeichnung einer Dame; sie ist in blau und weiss, dadurch wird Grazie und Reinheit angezeit.
Dies stellt einen unheraldischen Versuch einer Blasonierung (Wappenbeschreibung) dar.
Eine Recherche über die GwF (Gemeinschaft wappenführender Familien) fürhte zum Auffindn des ursprünglichen Wappens in der Wappensammlung Rietstap. Dort ist ein Wappen "Hall de Dunglas" verzeichnet, das einen Sparren und drei Kranickköpfe zeigt.

Auch die Devise, welche beim Wappen Hall in aasen verwendet wurde, ist in der Blasonierung entwahlten:
Hall de Dunglass, D'azur au chevron d'or acc de trois têtes et cols de grue du même. Cimier: une grue d'or tenant sa vigilance au naturel et posée sur un tertre de sinople. Devise: DAT CURA QUIETEM
Im Originalwappen ist der Sparren allerdings goldfarben, während in den vorliegenden Versionen ein silberner Sparren Verwendung findet.
Von Herrn Hans-Joachim Hall, Villingen erhielt ich dankenswerter Weise weitere Auskünfte. Demnach wurde das Wappen vor 30-40 Jahren von Herrn Bertsche in Donaueschingen in Stein geäzt. Die Wappenforschung machte eine Ahnenforscherin in Amerika, Anna Unruh.
Nach ihrer Forschung sollen die Hall aus England stammen und nach England von Halle an der Saale gekommen sein. Ein Beleg für diese Theorie liegt allerdings bislang wohl nicht vor.
Das oben gezeigte Wappen wurde wohl extra für ein Buch (Titel, Verfasser, Erscheinungsjahr nicht bekannt) erstellt. Ein Wappenbrief, eine Stiftungsurkunde und eine Blasonierung liegen nicht vor.
Das Wappen wurde wohl in Anlehung an folgendes Wappen erstellt:

Wer kennt die Forschung von Anna Unruh? Wer kann weitere Angaben zu dem Buch bzw. Wappen und seiner Entstehung machen ?
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